Megatrend Konnektivität

Kurze Beschreibung

Mit dem „Internet of Things“ werden nach den Informationen jetzt auch die physischen Dinge miteinander vernetzt. Produkte werden um digitale Services erweitert und so zu Plattformen. Durchbrüche resultieren aus Big Data-Anwendungen und der Künstlichen Intelligenz.

Relevante Subtrends

  • Plattform-Ökonomie
  • Künstliche Intelligenz
  • Virtual & Augmented Reality
  • Internet der Dinge
  • Digital Detox

Mehr Erläuterung

Die Digitalisierung erfasst den letzten Winkel unseres Lebens: den Alltag, die Arbeit, die Liebe. In der ersten Phase wurden Informationen vernetzt. Jetzt ist die Welt der Objekte dran. Egal ob es sich um Autos oder Schuhe handelt: Künftig wird jedes Produkt mit Sensoren ausgestattet und bildet so das Internet der Dinge. Der verlorene Schlüssel kann dann gegoogelt werden. Alles vernetzt sich. Alles steht miteinander in Kontakt. Produkte werden um digitale Services ergänzt. Die Zahnbürste erhebt Daten zur Mundhygiene und vermittelt automatisch den Zahnarzttermin. Grundlage für die entstehende Feedback-Ökonomie ist Künstliche Intelligenz. Sie wird zum Treiber von Innovation und in Zukunft so selbstverständlich genutzt wie heute das Internet – auch vom Bäcker nebenan.

Denkanstoß

Der Kühlschrank ist mit dem Herd, dem Lieferdienst, dem Arzt usw. vernetzt. Daten sind das Gold von morgen. Wie hebt dein Unternehmen diesen Schatz?

Trend-Innovationen KONNEKTIVITÄT

kloeckner.i

Der traditionelle Stahlhändler Klöckner hat ein Konzern-Startup aufgebaut, um das eigene Geschäft anzugreifen. Angefangen mit zwei Mitarbeitern im Berliner betahaus hat kloeckner.i mit der Design Thinking-Methode die Frustfaktoren der B2B-Kunden erforscht und einen ersten Prototypen der Vision erstellt: eine digitale Industrieplattform, die Hersteller direkt mit Kunden verbindet und damit längerfristig die Händler überflüssig macht. Im Rahmen eines Industrie 4.0 Projekts, das sie gemeinsam mit ihrem Kunden Trumpf entwickeln, bestellen vernetzte Maschinen zukünftig sogar eigenständig Stahl.

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Nissan Pantoffeln

Wer kennt nicht das Problem: Wo hat man bloß die Hausschuhe hingestellt. Hierfür gibt es nun eine Lösung. Und zwar von Nissan. Der japanische Autohersteller hat die ersten selbstfahrenden Pantoffeln entwickelt. Die Schlappen rollen auf Knopfdruck von selbst zur Tür und parken dort auf dem vorgesehenen Platz zwischen den anderen Schuhen. Was wie ein Gag anmutet, ist ernst gemeint: „Die selbstparkenden Pantoffeln sollen das Bewusstsein für das automatisierte Fahren und dessen mögliche Anwendungsgebiete erhöhen“, so Nissan-Sprecher Nick Maxfield.

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Instacart

Bei Instacart können vielbeschäftigte Amerikaner „Shopper“ anheuern, die im Supermarkt für sie einkaufen und die bestellten Waren sofort nach Hause liefern. Unterstützt werden die Shopper in den tausenden von Supermärkten mit ihrer Vielzahl von Produkten dabei von Deep-Learning-Algorithmen. Diese erlernen aus Millionen früherer Bestellungen die für den jeweiligen Einkäufer vermutlich schnellste Route durch den entsprechenden Supermarkt und helfen auf der Basis dieser Daten einzuschätzen, was geeignete Alternativen sind, sollte das gewünschte Produkt im Supermarkt vergriffen sein. Somit wird durch künstliche Intelligenz eine Dienstleistung erst möglich gemacht, die tausende neue Arbeitsplätze schafft, statt alte wegzuautomatisieren.

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Children’s Hospital Los Angeles

Wenn ein Säugling in die Notaufnahme kommt, ist das eine besondere Stresssituation für Chirurgen. Das Risiko ist hoch, die Emotionen angespannt, die Eltern daneben panisch. Mit Puppen und Statisten für diesen Ernstfall zu trainieren ist teuer. Wesentlich günstiger ist ein Virtual Reality-Training, wie es am Children’s Hospital Los Angeles genutzt wird. Die virtuelle Umgebung kann, da sie real genug wirkt, vergleichbare Stresslevel erzeugen, reagiert auf die Entscheidungen der jungen Ärzte und kann entsprechend auch kontrolliert und angepasst wiederholt werden, um besondere Herausforderungen gezielt anzugehen.

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