Kurze Beschreibung

Beim 3D-Brainstorming nutzt ihr kuriose Gegenstände aus eurem Umfeld, um neue Ideen zu generieren.

Diese Methode ermöglicht

Taktile Reize setzen kreatives Potenzial frei. Die Beschäftigung mit dreidimensionalen Gegenständen fördert einen hohen Abstraktionsgrad für die Auseinandersetzung mit dem Thema eurer Wahl. Das 3D-Brainstorming unterstützt somit das Verlassen der üblichen Denkpfade.

Kategorien

Ideation, Creation

Material

Stifte, Haftnotizen, Flipchart oder Metaplanwand, Arbeitsblatt mit 3D-Brainstormingfragen und eine Brainstorming-Box: Nehmt für die Box einen Schuhkarton oder auch eine größere Pappschachtel und befüllt diese mit einem Sammelsurium aus Gegenständen, die ihr spannend, lecker oder inspirierend findet. (Hier eignet sich alles, z.B. ein Apfel, Betonkerzenständer, Chronometer, Dreiradmodell, Eierwärmer, Falzbein, Gel, Handschuhe, eine aufblasbare Insel, Klettband, Lego, Niete, Ohrstöpsel, Rohr, Schokolade, Taktstock, Uhr, Verband, Werkzeug, Xbox, Yps-Heft, Zahnbürste usw. usf.)

Team

4-8 Personen

Ablauf

3 Minuten

Formuliert ein Thema und eine Fragestellung für das Meeting und hängt diese gut sichtbar auf. Bittet dann die Teilnehmer, nacheinander einen Gegenstand aus der Box zu nehmen, von dem sie intuitiv annehmen, dass dieser sie beim Nachdenken unterstützen könnte.

7 Minuten

Beginnt jetzt mit dem 3D-Brainstorming: Jeder Teilnehmer hat sieben Minuten Zeit, Antworten auf die Fragen zu finden, die auf dem Arbeitsblatt stehen.

5 Minuten

Tragt einander eure Ergebnisse vor und diskutiert diese im Anschluss. Haltet eure Gedanken dabei auf Haftnotizen und einer (Metaplan-)Wand oder dem Flipchart fest.

Beispiel

Beispiel: In eurem Meeting geht es um die Frage, wie ihr den Einkaufsprozess für eure Kunden optimieren könnt. Eine Person nimmt aus der Brainstorming-Box ein Dreiradmodell. Das Arbeitsblatt läse sich ausgefüllt z.B. wie folgt:

Emotionale Qualitäten: Unterstützung, Sicherheit, Freiheit, Freude

Rationale Qualitäten: Stabilität, Gleichmäßigkeit, Vorwärtskommen

Der Gegenstand hilft beim Thema, weil wir unseren Kunden ein Gefühl der Unterstützung bei ihrem EInkaufprozess vermitteln sollten und die Sicherheit, dass unser System und Angebot stabil sind.

Wenn dieser Gegenstand ab morgen 1Millionen mal in unserem Unternehmen wäre, würden wir uns im Büro schneller von Abteilung zu Abteilung bewegen können, sodass z.B. die Kommunikation zwischen den Teams für Verkauf und Rücksendungen einfacher verlaufen würde. Außerdem würden wir die spielerische Komponente des Dreiradfahrens aus unserer Zusammenarbeit auf den Einkaufsprozess übertragen.

Quelle

Neugier-Set 2014, Christiane Friedemann, Andreas Steinle

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