Kurze Beschreibung

Simpel und unterschätzt: Das Brainwriting gibt jenen Ideen eine Stimme, die häufig ungehört bleiben.

Diese Methode ermöglicht

Manchmal brauchen Ideen Zeit, um zu reifen und ein Umfeld, in dem sie nicht sofort bewertet werden. Brainwriting erlaubt euch, in Ruhe nachzudenken und eure Gedanken anonym zu Papier zu bringen, bevor ihr sie besprecht. Das Ideenpotenzial zurückhaltender Personen wird somit genutzt und Meinungen – auch jene außerhalb des Teams – werden eingeholt, um spannende und unerwartete Perspektiven zusammenzubringen

Kategorien

Ideation, Culture

Material

Plakat, Stifte

Team

3-30 Personen

Ablauf

1 Minute

Notiert eure Fragestellung oder das zu besprechende Thema auf einem großen Plakat und hängt dieses gut sicht- und lesbar an einem zentralen Ort, z.B. in der Kantine, auf. Hängt oder legt ein paar Stifte daneben.

2-5 Tage

Jetzt heißt es abwarten: Gib den Mitarbeitern mehrere Tage Zeit, ihre Assoziationen und Ideen (anonym) festzuhalten.

3 Minuten

Nehmt das Plakat ab und wertet die Ergebnisse in einer kleinen Gruppe aus. Markiert hierfür zunächst, mit welchen Assoziationen ihr gerechnet habt und mit welchen nicht.

5 Minuten

Ordnet die Assoziationen nach Themen. Lassen sich Tendenzen, Muster oder Gruppen erkennen?

6 Minuten

Formuliert basierend auf den Ergebnissen mindestens drei Schlüsselerkenntnisse.

Beispiel

Beispiel: Eure Fragestellung lautet: „Wie können wir Wissen abteilungsübergreifend teilen?“

Mögliche Antworten, die eure Mitarbeiter in den nächsten Tagen auf das Plakat schreiben, könnten z.B. sein: ein Online-Abteilungslexikon, ein monatliches Knowledge-Picknick, Impulsvorträge in anderen Abteilungen, der wöchentliche Wissenslunch, ein monatlich erscheinendes Glossar oder auch ein Job-Tausch auf Zeit.

Themen-Cluster, die sich hieraus ergeben, sind z.B. informeller Austausch (Picknick, Vortrag und Lunch), Plattform (Lexikon und Glossar) oder auch Immersion (Job-Tausch).

Schlüsselerkenntnisse können sein: „Unsere Mitarbeiter wollen mehr in Kontakt miteinander treten“ und „Unsere Mitarbeiter wünschen sich Unterbrechungen der eigenen Arbeitsroutine“.

Quelle

Workzine im TrendUpdate 11/2012, futureworks:

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